JN7A2412 hellerWir stellen Ihnen hier in loser Folge die Jagdarten in unseren heimischen Feldern und Wäldern vor.

Der Reviergang

Der Reviergang dient der Wildbeobachtung und der Erkundung von Besonderheiten im Revier. Zur Vorbereitung von Revierarbeiten und zur genauen Planung einer Jagd muß sich der Jäger gut im Revier auskennen.

Die Pirsch

Pirschen bedeutet: sich langsam und lautlos auf das Wild zuzubewegen.

Heute gibt es doppelt so viele Füchse wie vor 20 Jahren – dank erfolgreicher Tollwutimpfung. Bedrohte Bodenbrüter wie Rebhuhn oder Kiebitz leiden darunter. Jagd leistet einen wichtigen Beitrag zum Artenschutz.

https://www.jagdverband.de/sites/default/files/natursemmelsberger2_0.jpgNaturschutz ist leider keine objektive Wissenschaft, sondern eine von Meinungen und Überzeugungen geprägte gesellschaftspolitische Übereinkunft über Schutzprojekte und Schutzstrategien, festgeschrieben in Naturschutzgesetzen.

Der klassische Naturschutz basiert auf der Unterschutzstellung bestimmter Flächen. Solche räumlich begrenzten Schutzgebiete reichen, wie die Vergangenheit gezeigt hat, für die dauerhafte Erhaltung von Arten und Lebensgemeinschaften jedoch meist nicht aus. Sie sind zu klein, zu wenig vernetzt oder werden zu stark von angrenzender Intensivnutzung beeinträchtigt.

Alle 2,5 Minuten passiert ein Wildunfall. Dann suchen Jägerinnen und Jäger in Deutschland mit Hunden verletzte Tiere und stellen Bescheinigungen für Autofahrer aus. Damit es künftig weniger kracht, fördern Jägerinnen und Jäger Erforschung und Bau von Querungshilfen oder Wildwarnanlagen an Straßen.

Dank ehrenamtlicher Tätigkeit der über 300.000 Jäger in Deutschland sparen die Steuerzahler jährlich 2,2 Milliarden Euro. Ohne die Waidmänner müssten Seuchenprävention, Hegemaßnahmen oder Verhütung von Wildschäden vom Staat finanziert werden.

Das Bundesjagdgesetz entstand um 1920 in Preußen und wird international als vorbildlich angesehen. Es orientiert sich an der Wildbiologie und neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen. Zudem wird es ständig angepasst – zuletzt 2013.

Wildtiere in der StadtHilfe, Wildtiere machen sich in Häusern und Gärten breit! Steinmarder beschädigen Autos, Waschbären verwüsten Dachböden, Wildschweine graben Spielplätze um und Rehe naschen Rosenknospen, Wildschäden überall – da wird der Jäger zum Ansprechpartner Nummer eins.

Jagd ist vergleichsweise sicher. Der Durchschnittsdeutsche lebt in den eigenen vier Wänden 10-mal gefährlicher als der Jäger in Deutschland bei der Jagd.

Die Landwirtschaftliche Sozialversicherung listet für das Jahr 2010 zwei tödliche Jagdunfälle durch Schusswaffen bei über 350.000 Jägern, im Archiv der Deutschen Presse-Agentur (dpa) sind genau 3 tödliche Jagdunfälle mit Waffen verzeichnet.

WildbretWild ist Naturgenuss pur. Ob Grill, Ofen oder Herd: Wild ist einfach in der Zubereitung. Jeder zweite Deutsche isst Wild – ausprobieren lohnt sich! Infos und tolle Rezepte unter: wild-auf-wild.de

 

Wildbret ist ein hochwertiges und heimisches Fleischprodukt der Jagd in Deutschland. Die Tiere ernähren sich nur von dem, was sie in der Natur finden und was ihnen schmeckt.

WildschweinBereits auf einem Viertel der deutschen Felder werden nachwachsende Rohstoffe wie Mais oder Raps angebaut – ideale Lebensbedingungen für Wildschweine. Ohne Jägerinnen und Jäger könnten die Allesfresser ihren Bestand pro Jahr vervierfachen und enorme Wildschäden anrichten.