Ganz aktuell wurde der Landesjagdbericht 2014/15 vorgestellt. Die Entwicklung der Gänsepopulationen und der Umgang mit den damit verbundenen möglichen Konflikten ist eines der diesjährigen Schwerpunktthemen des Landesjagdberichts. Der Bericht präsentiert zum Thema Gänsemanagement eine Literaturstudie zu aktuellen Veröffentlichungen und zeigt den derzeitigen Forschungs- und Handlungsbedarf auf. Auf Basis einer Landtagsentschließung zum Gänsemanagement wurden hierzu bereits einige Forschungsansätze auf den Weg gebracht.

Darüber hinaus werden im Jagdbericht aktuelle Informationen zur Entwicklung der Afrikanischen Schweinepest präsentiert, einer Tierseuche, von der derzeit einige östliche EU-Staaten betroffen sind. Ebenso enthalten ist ein Bericht über das niedersächsische Bisammanagement. Die Bisamratte ist eine nicht dem Jagdrecht unterliegende und in der europäischen Liste zur Bestandsaufnahme gebietsfremder Arten unter den 100 schädlichsten Arten geführte Tierart. Eine kritische Betrachtung zur Entwicklung des Damwildes im Bereich des Emslandes rundet das Angebot der diesjährigen Schwerpunktthemen ab.

Ergänzt werden die Schwerpunktthemen wie jedes Jahr mit umfassenden Informationen zu derzeit aktuellen jagdpolitischen Themen, zur allgemeinen Situation der Jagd in Niedersachsen und die dem Jagdrecht unterliegenden Arten. In diesem Zusammenhang werden vor allem die Ergebnisse der Wildtiererfassung und die Entwicklung der Jagdstrecken analysiert und bewertet.

Der Bericht kann direkt auf der Seite des Ministeriums heruntergeladen werden.

(Quelle: Niedersächsisches Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz)

 (Quelle: Rolfes/DJV)Die größte Gänseart, die in Mitteleuropa zu beobachten ist, stammt eigentlich - wie ihr Name schon sagt - aus Nordamerika. Gezielte Ansiedlungen in Großbritannien und Skandinavien führten diese Gänseart dann auch nach Deutschland. Hier brütet sie seit den 1970-er Jahren und ist vor allem in städtischen Parkanlagen mit Wasserflächen zu finden, aber auch die großen Seen sind mittlerweile ihre Heimat.  

https://www.jagdverband.de/sites/default/files/natursemmelsberger2_0.jpgNaturschutz ist leider keine objektive Wissenschaft, sondern eine von Meinungen und Überzeugungen geprägte gesellschaftspolitische Übereinkunft über Schutzprojekte und Schutzstrategien, festgeschrieben in Naturschutzgesetzen.

Der klassische Naturschutz basiert auf der Unterschutzstellung bestimmter Flächen. Solche räumlich begrenzten Schutzgebiete reichen, wie die Vergangenheit gezeigt hat, für die dauerhafte Erhaltung von Arten und Lebensgemeinschaften jedoch meist nicht aus. Sie sind zu klein, zu wenig vernetzt oder werden zu stark von angrenzender Intensivnutzung beeinträchtigt.

Lernort NaturDen Wald erleben! Um den Wald mit allen Sinnen zu erleben, gibt es von der Initative Lernort Natur diverse Waldspiele. Wir stellen hier in unregelmäßigen Abständen das ein oder ander Waldspiel vor. Heute das Thema Fledermaus für Kinder. Die Anleitung zum Spiel finden Sie hier.

Seit Ende der letzten Eiszeit in Mitteleuropa ausgestorben, führten die Römer vor ca 2.000 Jahren Damwild als kultisches Opfertier nach Mitteleuropa ein. Im Hochmittelalter war ein Damwildgehege am Burggarten eine begehrte Kostbarkeit und die Herrscher des Absolutismus bejagten Damwild als nur dem Adel vorbehaltenes Hochwild in groß angelegten Wildgattern.

Wilde WohngemeinschaftenHatten Sie schon einmal einen Steinmarder auf dem Dachboden oder gar ein Wildschwein im Garten? Konnten Sie sich am Anblick des Tieres erfreuen, oder hat der wilde Besucher etwa Ihren Garten umgegraben bzw. die Mülltonne durchwühlt? Viele Wildarten suchen die Nähe zum Menschen und nutzen dessen Umfeld bei ihrer Suche nach Unterschlupf und Nahrung sowie zur Vermehrung.

Diese Broschüre soll Ihnen helfen, Wildtiere, die im heimischen Garten oder gar im Haus ihr Unwesen treiben, besser zu erkennen und einzuschätzen. Das Zusammenleben mit Fuchs, Wildschwein & Co im städtischen Bereich funktioniert nur, wenn wir Wildtiere als solche respektieren. Das heißt: nicht füttern und Abstand halten!

So behalten sie ihre natürliche Scheu.

In dieser Broschüre finden Sie konkrete Tipps, wie sich Belästigungen und Schäden vermeiden lassen.

Zum Thema was lebt in Feld und Flur, können sie hier die aktuellen Bestimmungshilfen des Deutschen Jagdverbandes herunterladen:

Unsere Greifvögelhttp://www.jagdverband.de/sites/default/files/resize/Wasserwild-Titel_2015-684x967.jpg

Fährten und Spuren

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auch: Reineke, Rotrock

 (Quelle: Rolfes/DJV)Der Rotfuchs ist bekannt wie kaum ein anderes Tier, seine sprichwörtliche List und Schläue wird in vielen Fabeln erzählt. Doch der Fuchs hat gelernt mit Vorsicht und Raffinesse dem Menschen direkt auszuweichen und doch eng mit ihm zusammen zu leben. In Großstädten auf der ganzen Welt lebt er auch inmitten urbaner Strukturen und zeigt dabei wie anpassungsfähig er ist.  

20150901 162445 modAlljährlich fährt der Hegering 2 zum Jagdparcour nach Buke. Hier ist es unter realistischen Bedingungen möglich, seine Treffsicherheit zu verbessern. Am 01.09.2015 war es in diesem Jahr wieder soweit.

Aufgrund des Regenwetters ließen sich einige Mitfahrer davon abschrecken, in diesem Jahr aktiv mitzuschießen. Der harte Kern, bestand aus drei Schützen, die trotz des Wetters für mehr als zufriedenstellende Trefferergebnisse sorgten. Das Fazit lautet: "Buke ist immer eine Reise wert; auch bei Regen!".

Linktipp: Jagdparcour Buke + Video aus Buke