Lernort NaturDen Wald erleben! Um den Wald mit allen Sinnen zu erleben, gibt es von der Initative Lernort Natur diverse Waldspiele. Wir stellen hier in unregelmäßigen Abständen das ein oder ander Waldspiel vor. Heute das Thema Jägerprüfung für Kinder. Die Anleitung zum Spiel finden Sie hier.

Lernort NaturDas Schnitzel kommt aus der Tiefkühltruhe oder das Reh ist die Frau vom Hirsch: Nicht nur Kinder, auch Erwachsene unterliegen häufig Irrtümern über die Natur. In einer digitalen Welt mit Fernseher, Spielekonsole und Handy wird Natur immer seltener hautnah erlebt – eine Naturentfremdung findet statt.

Mit der Initiative Lernort Natur bieten die Jägerinnen und Jäger Deutschlands vielfältige Möglichkeiten die Natur mit allen Sinnen „wieder“ zu entdecken. Den Lernort Natur Flyer finden Sie hier.

 (Quelle: Kuczynski CC BY-SA 3.0  )Wird auch auch: Enok, Mangut, Ussurischer Waschbär, Waschbärhund oder Obstfuchs genannt. Der Marderhund ist ursprünglich in Europa nicht heimisch und damit ein Vertreter der Neozoen. Durch seine enorme Anpassungsfähigkeit kann er sich die verschiedensten Lebensräume in relativ kurzer Zeit erschließen. Der Mangel an natürlichen Feinden und sein hohes Fortpflanzungspotenzial begünstigte die Besiedlung weiter Teile Nord-, Ost- und Mitteleuropas in wenigen Jahrzehnten. Die Expansion des Marderhundes dauert immer noch an.

WaWaschbär (Quelle: Harbig/DJV)schbär und Marderhund sind weiter auf dem Vormarsch, das belegen die aktuellen Jagdstatistiken. Demnach wurden im Jagdjahr 2012/13 erstmals mehr als 100.000 Waschbären erlegt, 47 Prozent mehr als im Vorjahr. Innerhalb von zehn Jahren ist die Zahl der erlegten Tiere sogar um mehr als 3.000 Prozentpunkte gestiegen.

Sie gehen mit offenen Augen durch Feld und Wald und fragen sich schon immer, was dort für Fährten und Spuren zu erkennen sind? Dann haben wir hier genau das richtige. In diesem kleinen Begleiter für Ihre nächsten Waldspaziergänge können Sie die wichtigsten Fährten und Spuren nachschlagen. Sie werden staunen, wieviel ein Feldweg, ein Waldpfad oder eine verschneite Landschaft bei näherem Hinsehen aussagen kann, wenn man Fährten und Spuren richtig zu „lesen“ weiß.

Viel Vergnügen!

Ab dem 24.02.2015 beginnen der Hegering2-Stammtisch sowie viele andere Aktivitäten bereits um 18.30 Uhr. Der Vorstand des Hegerings bittet um Beachtung.

In Kürze werden die Termine 2015 eingestellt.

Wird a (Quelle: Rolfes/DJV)uch Großes Wiesel genannt. Wertvoller Hermelinmantel war bei Adelsherren beliebt. Das „Reinweiß“ der Pelze symbolisierte Unschuld und Reinheit. Dass weißes Fell nicht gleich unschuldig bedeutet, zeigt das zweitkleinste heimische Raubtier im Kampf mit seiner Beute: ein tödlicher Nackenbiss erlegt selbst Tiere, die größer als es selbst sind.

Die allerwenigsten Menschen haben und werden ihn je zu Gesicht bekommen. Wenn, dann wird er als blitzartig auftauchender Schatten registriert und im nächsten Moment wieder vergessen, weil man sich nicht mehr sicher ist, tatsächlich etwas gesehen zu haben. Am ehesten ist der Habicht noch während der Balzzeit im Februar/März zu bemerken, wenn die Paare das schützende Dach des Waldes verlassen und rufend, gegen den Erdboden trudelnd ihre Balzflüge vollführen.

Der Habicht ist ein Pirschjäger: Jede sich bietende Deckung, jeden Busch, jedes Grasbüschel nutzend, überfällt der Kurzstreckensprinter unter den Greifvögeln seine Beute wie Tauben oder Kaninchen, gleich einem Geparden. In der Falknerei – der Habicht ist einer der beliebtesten Beizvögel weltweit ­– hatte er einst den Spitznamen „le cuisinier“, der „Küchenmeister“, weil gut trainierte Habichte durchaus in der Lage waren, eine ganze Familie über den Winter mit frischem Fleisch zu versorgen.

Weihnachtsgrüße 2014

Wildtiere passen sich kalter Jahreszeit an / Füttern kann tödlich sein

Kalte Temperaturen sind für viele Menschen alles andere als angenehm. Nur schwer gelingt die Umstellung auf den Winter. Wildtiere hingegen sind gewappnet. Eine dicke Fettschicht schützt sie bei Eis und Schnee. Manche Naturliebhaber wollen Gutes tun: Sie nehmen widrige Wetterverhältnisse zum Anlass, Wild mit Küchenabfällen zu füttern. Dies kann bei Pflanzenfressern wie Reh und Hirsch zu Koliken oder gar zum Tod führen.