Der ein oder andere Jäger wird in den vergangenen Monaten die Erfahrung gemacht haben, dass er leider nicht wie gewohnt hochkonzentriertes Wasserstoffperoxid (H202) in der Apotheke erhält. Grund hierfür ist die EU-Explosionsgrundstoffverordnung die den Erwerb reglementiert. Private Erwerber erhalten H202 Lösung nur noch bis maximal 12%. Darüber hinausgehende Konzentrationen können nur berufliche Verwender erwerben. Hierzu zählen Jäger explizit nicht. Nun ist guter Rat teuer und es stellt sich die Frage gibt es Alternativen?

Der Dokumentarfilm GRENZBOCK begleitet drei Jäger durch ihre Wälder und lässt in langen, ruhigen Einstellungen die Weltbilder durchschimmern, die sich hinter Jägerlatein und Lodenmantel verstecken.

Am Mittwoch, 03.02., um 20.30 Uhr kommt zur Vorpremiere der Regisseur HENDRIK LÖBBERT zum Gespräch!

Ab 02. Februar ist der Film regulär im Kino am Raschplatz zu sehen. Genaue Zeiten finden Sie ab 01.02. hier: www.kinoamraschplatz.de

Ganz aktuell wurde der Landesjagdbericht 2014/15 vorgestellt. Die Entwicklung der Gänsepopulationen und der Umgang mit den damit verbundenen möglichen Konflikten ist eines der diesjährigen Schwerpunktthemen des Landesjagdberichts. Der Bericht präsentiert zum Thema Gänsemanagement eine Literaturstudie zu aktuellen Veröffentlichungen und zeigt den derzeitigen Forschungs- und Handlungsbedarf auf. Auf Basis einer Landtagsentschließung zum Gänsemanagement wurden hierzu bereits einige Forschungsansätze auf den Weg gebracht.

Darüber hinaus werden im Jagdbericht aktuelle Informationen zur Entwicklung der Afrikanischen Schweinepest präsentiert, einer Tierseuche, von der derzeit einige östliche EU-Staaten betroffen sind. Ebenso enthalten ist ein Bericht über das niedersächsische Bisammanagement. Die Bisamratte ist eine nicht dem Jagdrecht unterliegende und in der europäischen Liste zur Bestandsaufnahme gebietsfremder Arten unter den 100 schädlichsten Arten geführte Tierart. Eine kritische Betrachtung zur Entwicklung des Damwildes im Bereich des Emslandes rundet das Angebot der diesjährigen Schwerpunktthemen ab.

Ergänzt werden die Schwerpunktthemen wie jedes Jahr mit umfassenden Informationen zu derzeit aktuellen jagdpolitischen Themen, zur allgemeinen Situation der Jagd in Niedersachsen und die dem Jagdrecht unterliegenden Arten. In diesem Zusammenhang werden vor allem die Ergebnisse der Wildtiererfassung und die Entwicklung der Jagdstrecken analysiert und bewertet.

Der Bericht kann direkt auf der Seite des Ministeriums heruntergeladen werden.

(Quelle: Niedersächsisches Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz)

EicheDer 21. März ist traditionell der „Tag des Waldes“, den die FAO (Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen) bereits in den 1970er Jahren als Reaktion auf die globale Waldvernichtung ins Leben gerufen hat.

Wir geben Ihnen 10 Tipps für einen Frühlingsspaziergang im Wald:

  • Was brummt denn da? Steigen die Temperaturen, gehören Hummeln zu den ersten Luftakrobaten an Waldrändern und Lichtungen. Den Winter haben sie im Boden in bis zu 30 Zentimetern Tiefe verbracht. Auch (Wild-)Bienen suchen jetzt an Weiden und Haselsträuchern Pollen.
  • Wenn sich im Wald ein blauer Teppich ausbreitet, verdanken wir das den Leberblümchen. Sie verzaubern die Wälder seit Millionen Jahren – sie sind acht Mal älter als die Menschheit.
  • Viele Wildkräuter kann man essen, darunter Bärlauch, Brennnessel, Löwenzahn und Wiesenschaumkraut. Für die eigene Mahlzeit darf man sie (mit wenigen Ausnahmen) auch pflücken. Aber Vorsicht: Hier sind wegen der Verwechslungs- und Vergiftungsgefahr gute Kenntnisse erforderlich.
  • Überall im Wald keimen jetzt Samen auf – oftmals weit entfernt von den Bäumen, von denen sie im Herbst gefallen sind. Seine natürliche Verjüngung verdankt der Wald unter anderem dem Eichhörnchen und anderen Vorratssammlern, die nicht alle Winterreserven wiedergefunden haben.
  • Als erster Laubbaum zeigt hierzulande die Birke ihr Frühlingskleid. Sie ist auch bei der Wiederbewaldung von Brachflächen die erste und bereitet anderen Baumarten den Weg.
  • Bis zu einer Million weiße Blüten könnte man, wenn man die Muße hätte, an Vogelkirschen im Wald zählen. Sie ziehen viele Insekten an, darunter die Maikäfer.
  • Die Lärche ist nun wieder „komplett„ – als einziger heimischer Nadelbaum hatte sie im Winter ihre Nadeln abgeworfen.
  • Wenn’s im Frühlingswald fiept, flitzen Mäuse durchs Unterholz. Oder doch nicht? Waldspitzmäuse sind gar keine echten Mäuse. Wie Maulwurf und Igel gehören sie zur Ordnung der Insektenfresser.
  • Meist unauffällig bauen mehr als 100 Brutvogelarten ihre Nester und Höhlen in den Bäumen. Manche aber machen dabei zumindest akustisch auf sich aufmerksam, allen voran Bunt- und Schwarzspecht. Sie lieben abgestorbene Bäume, die von Käfern und Maden besiedelt werden.
  • Manche Insekten allerdings stellen sowohl den Wald als auch die Spaziergänger vor Probleme. Eine besondere Gefahr geht mancherorts von Eichen- und Kiefernprozessionsspinnern aus. Eine einzige gefräßige Raupe besitzt bis zu 600.000 Gifthaare mit Widerhaken, die sie „abfeuern„ kann. Von Gespinstnestern daher lieber fernbleiben!

(Quelle: PEFC Deutschland e.V.)

Wilde WohngemeinschaftenHatten Sie schon einmal einen Steinmarder auf dem Dachboden oder gar ein Wildschwein im Garten? Konnten Sie sich am Anblick des Tieres erfreuen, oder hat der wilde Besucher etwa Ihren Garten umgegraben bzw. die Mülltonne durchwühlt? Viele Wildarten suchen die Nähe zum Menschen und nutzen dessen Umfeld bei ihrer Suche nach Unterschlupf und Nahrung sowie zur Vermehrung.

Diese Broschüre soll Ihnen helfen, Wildtiere, die im heimischen Garten oder gar im Haus ihr Unwesen treiben, besser zu erkennen und einzuschätzen. Das Zusammenleben mit Fuchs, Wildschwein & Co im städtischen Bereich funktioniert nur, wenn wir Wildtiere als solche respektieren. Das heißt: nicht füttern und Abstand halten!

So behalten sie ihre natürliche Scheu.

In dieser Broschüre finden Sie konkrete Tipps, wie sich Belästigungen und Schäden vermeiden lassen.

Aus welchem Umfeld kommen die Jäger Deutschlands? Sind Jäger eine Randgruppe der Bevölkerung? Und was sind ihre Motive den Jagdschein zu machen? Der Deutsche Jagdverband konnte mit seiner bundesweiten Umfrage den angehenden Jägerinnen und Jägern ein Profil geben. Das wichtigste Ergebnis der Befragung ist, dass die heutige Jägergeneration direkt aus unserer Mitte kommt!

Sie gehen mit offenen Augen durch Feld und Wald und fragen sich schon immer, was dort für Fährten und Spuren zu erkennen sind? Dann haben wir hier genau das richtige. In diesem kleinen Begleiter für Ihre nächsten Waldspaziergänge können Sie die wichtigsten Fährten und Spuren nachschlagen. Sie werden staunen, wieviel ein Feldweg, ein Waldpfad oder eine verschneite Landschaft bei näherem Hinsehen aussagen kann, wenn man Fährten und Spuren richtig zu „lesen“ weiß.

Viel Vergnügen!

Marderschaden unter der Motorhaube (Quelle: DJV)Autofahrer aufgepasst: Im August, während der Paarungszeit reagiert der Marder besonders gereizt auf Eindringlinge in seinem Revier. Da der Marder auch Autos zu seinem Revier zählt, kann das speziell Berufspendlern zum Verhängnis werden. Eigentlich macht er unter der Motorhaube nur kurz Rast, versteckt Nahrung oder lässt den Nachwuchs herumtollen. Wittert der ortsansässige Marder jedoch einen Rivalen, dann will er sein Revier verteidigen. Zündkabel, Kühlwasserschläuche, Antriebsmanschetten oder Dämmmaterial müssen dann herhalten. Der DJV rät Autofahrern, auf Warnsignale, wie herumliegende Gummi- und Kabelteile oder ausgelaufene Flüssigkeit zu achten.

Am 21. Juni 2014 findet auf dem Jagdschießstand Ahrbergen ein Tag der offenen Tür statt.

In der Zeit von 09:00 – 18:00 kann auf unserer Anlage geschossen werden und zusätzlich besteht die Möglichkeit, sich den Schießstand in Ruhe anzuschauen.

Details finden Sie hier!

WaWaschbär (Quelle: Harbig/DJV)schbär und Marderhund sind weiter auf dem Vormarsch, das belegen die aktuellen Jagdstatistiken. Demnach wurden im Jagdjahr 2012/13 erstmals mehr als 100.000 Waschbären erlegt, 47 Prozent mehr als im Vorjahr. Innerhalb von zehn Jahren ist die Zahl der erlegten Tiere sogar um mehr als 3.000 Prozentpunkte gestiegen.

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